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in meinem Winterzauber-Garten
An
den Winter
Willkommen,
lieber Winter,
Willkommen hier zu Land!
Wie reich du bist, mit Perlen
Spielst du, als wär' es Sand!
Den Hof, des Gartens Wege
Hast du damit bestreut;
Sie an der Bäume Zweige
Zu Tausenden gereiht.
Dein Odem, lieber Winter,
Ist kälter, doch gesund;
Den Sturm nur halt' im Zaume,
Sonst macht er es zu bunt!
Elisabeth
Kulmann
Winterfreude
Seht
mal, was für eine Pracht!
Der
Winter hat und Schnee gebracht.
Seht
mal wie es schneit!
Alles
ist weiß, weit und breit.
Vom
Himmel rieseln tausend Flocken,
die
Kinder aus den Stuben locken.
Es
schneit, es schneit!
Das
Land in einem weißen Kleid.
Lieber
Winter du meinst es gut,
frierst
Bäche und auch Teiche zu,
lässt
Eisblumen glitzern in der Sonne,
oh
Winter, was für eine Wonne.
Du
schenkst uns so viel Freude,
bringst
so viel Spaß uns heute.
Drum
lass' es weiter kräftig schneien,
damit
wir uns noch lange freuen.
©
Ursula Evelyn

~*ROSEN-FOTOS*~
Wintertag
Mein
Garten liegt im Schnee versteckt.
Die Welt hüllt sich in Flockenweiß.
Fremd und seltsam fern
erscheinen Baum und Strauch.
Lautlose
Stille wandert über die Felder
und Kälte starrt mir ins Gesicht.
Ich aber träume von
Veilchen und Narzissen.
unbekannt

Winter
Ein
weißes Feld, ein stilles Feld.
Aus veilchenblauer Wolkenwand
hob hinten, fern am Horizont,
sich sacht des Mondes roter Rand.
Und
hob sich ganz heraus und stand
bald eine runde Scheibe da,
In düstrer Glut. Und durch das Feld
klang einer Krähe heisres Krah.
Gespenstisch
durch die Winternacht
der große dunkle Vogel glitt,
und unten huschte durch den Schnee
sein schwarzer Schatten lautlos mit.
Gustav
Falke

~*~
~*~~*~~*~~*~~*~~*~~*~~*~~*~~*~
"Die
Welt ist allezeit schön" (Barthold Heinrich
Brockes)
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