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in meinem traumhaften Sommer-Garten
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Der
Sommerfaden
Da
fliegt, als wir im Felde gehen,
Ein Sommerfaden über Land,
Ein leicht und licht Gespinst der Feen,
Und knüpft von mir zu ihr ein Band.
Ich nehm' ihn für ein günstig Zeichen,
Ein Zeichen, wie die Lieb' es braucht.
O Hoffnungen der Hoffnungsreichen,
Aus Duft gewebt, von Luft zerhaucht!
(Ludwig
Uhland)

Wenn
die warmen Nächte kommen,
blüht am Haus der wilde Wein,
und die selgen Düfte fluten
voll ins Fenster mir herein,
und der weiße Mondenschein
kommt durch dämmernd Blau geschwommen -
märchentrunken schlaf ich ein,
wenn die hellen Nächte kommen!
Wenn die stillen Nächte kommen
Nicht ein Wipfel schaudernd weht,
singt so süß im dunkeln Garten
noch die Nachtigall bis spät,
dass im Traum mir aufersteht,
was dem Herzen längst genommen,
und die Sehnsucht wandern geht -
wenn die warmen Nächte kommen!
(Lulu
von Strauß und Torney

~*ROSEN-FOTOS*~
Dämmernd
liegt der Sommerabend
über
Wald und grünen Wiesen;
goldnder
Mond, im blauen Himmel,
strahlt
herunter, duftig labend.

An
der Bache zirpt die Grille,
und
es regt such in dem Wasser,
und
der Wandrer hört ein Plätschern
und
ein Atmen in der Stille.
Dorte
an dem Bach alleine,
badet
sich die schöne Elfe;
Arm
und Nachen, weiß und lieblich,
schimmern
in dem Mondenscheine
Heinrich
Heine

Am
Waldessaume träumt die Föhre,
Am Himmel weiße Wölkchen nur,
Es ist so still, dass ich sie höre,
Die tiefe Stille der Natur.
Rings
Sonnenschein auf Wies' und Wegen,
Die Wipfel stumm, kein Lüftchen wach,
Und doch, es klingt, als ström' ein Regen
Leis tönend auf das Blätterdach.
Theodor
Fontane
~*~~*~~*~~*~~*~~*~~*~
"Die
Welt ist allezeit schön" (Barthold Heinrich
Brockes)
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