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in meinem Paradies - meinem Garten Eden.
Den
Garten betritt man nicht mit den Füßen,
sondern mit dem Herzen.
~
~*Mein
Garten*~
Schön
ist mein Garten mit den goldnen Bäumen,
Den Blättern, die mit Silbersäuseln zittern,
Dem Diamantentau, den Wappengittern,
Dem Klang des Gong, bei dem die Löwen träumen,
Die ehernen, und den Topasmäandern
Und der Volière, wo die Reiher blinken,
Die niemals aus dem Silberbrunnen trinken ...
So schön, ich sehn mich kaum nach jenem andern,
Dem andern Garten, wo ich früher war.
Ich
weiß nicht wo ... Ich rieche nur den Tau,
Den Tau, der früh an meinen Haaren hing,
Den Duft der Erde weiß ich, feucht und lau,
Wenn ich die weichen Beeren suchen ging ...
In jenem Garten, wo ich früher war ...
Hugo
von Hofmannsthal, 1874-1929

~*ROSEN-FOTOS*~
Der
Rose süßer Duft genügt,
Man
braucht sie nicht zu brechen-
Und
wer sich mit dem Duft begnügt,
Den
wird der Dorn nicht stechen.
Friedrich
v. Bodenstedt

Die Efeulauben flimmern
Der Sommermittag lastet
auf den weißen
Terrassen und den schlanken Marmortreppen
die Gitter und die goldnen Kuppeln gleißen
leis knirscht der Kies. Vom müden Garten schleppen
sich Rosendüfte her - wo längs der Hecken
der schlaffe Wind entschlief in roten Matten
und geisternd strahlen zwischen Laubverstecken
die Götterbilder über laue Schatten.
Die Efeulauben flimmern. Schwäne wiegen
und spiegeln sich in grundlos grünen Weihern
und große fremde Sonnenfalter fliegen
traumhaft und schillernd zwischen Düfteschleiern.
Ernst Stadler

Siehe,
die Rosen im Garten
Öffnen sich alle dem Licht
Seele, meine Seele
Zögere du nicht.
Matthias
Claudius

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"Die
Welt ist allezeit schön" (Barthold Heinrich
Brockes)
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