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in meinem wundervollen Frühlings-Paradies
Den
Garten betritt man nicht mit den Füßen,
sondern mit dem Herzen.
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Als
dann der Frühling im Garten stand,
das Herz, ein seltsam Sehnen empfand.
Und die Blumen und Kräuter und jeder Baum
wachten auf aus dem Wintertraum,
Schneeglöckchen und Veilchen hat über Nacht
der warme Regen ans Licht gebracht.
Aus Blüten und dunkler Erde ein Duft
durchzog wie ein sanftes Rufen die Luft.
Percy
Bysshe Shelley

Frühlingszauber
Frühling
schwingt den Zauberstab
Überall, landauf, landab
Streut er Blüten ohne Zahl
Auf die Bäume grau und kahl.
Aus der Erde sprießt es grün
Unterm Busch schon Veilchen blühn.
Auch mein Herz, es jubelt laut
Da es solche Pracht geschaut.
Heimgekehrt der Vögel Zug,
Tausend Lieder mit sich trug,
Singet nun der Sonne Lob,
Frühling seinen Stab erhob.
Verfasser
unbekannt

~*ROSEN-FOTOS*~
Erster
Frühlingstag
Heller
Sonnenschein bricht
in winterliche Trübnis.
Wohin mit der Lichtfülle
bei all´ dem Nebel der Seele?
Noch hängt er in Fetzen
von den Bäumen der Hoffnung.
Zaghaft erblüht Freude,
schon erreicht mich ihr Duft.
unbekannt

Frühling.
Erwartung
sprießt überall,
das Leben lockt.
Vogelstimmen musizieren,
im jungen Grün spielt der Wind.
Frau
Sonne die Schmeichlerin
liebkost Knospen.
Veilchenduft zittert
über Wiesen und Busch.
Am
Himmel weiden
weiße Wolkenlämmer,
schauen herab
auf meinen einsamen Weg.
unbekannt

Maiglöckchen
Läuten
kaum die Maienglocken,
leise durch den lauen Wind,
hebt ein Knabe froh erschrocken,
aus dem Grase sich geschwind.
Schüttelt in den Blütenflocken,
seine feinen blonden Locken,
Und
nun wehen Lerchenlieder
und es schlägt die Nachtigall,
von den Bergen rauschend wieder
kommt der kühle Wasserfall.
Rings im Walde bunt Gefieder,
Frühling ist es wieder
und ein Jauchzen überall.
Eichendorff,
Joseph Freiherr von (1788-1857)
"Die
Welt ist allezeit schön" (Barthold Heinrich
Brockes)
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